Fentrinol Nasentropfen

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Stoppt schnell die rinnende,
geschwollene Nase bei Schnupfen
Fentrinol Nasentropfen wirken abschwellend und vermindert somit die Sekretion der Nasenschleimhaut. Außerdem hat es eine antibakterielle Wirkung und kann somit auch die Ursache von nicht chronischem Schnupfen bekämpfen.

Beschreibung

Was sind Fentrinol Nasentropfen und wofür werden sie angewendet?
Fentrinol Nasentropfen bewirken eine Abschwellung der Nasenschleimhaut. Dadurch kommt es zu
einer Verminderung der Sekretion.
Fentrinol Nasentropfen werden bei akutem, chronischem und allergisch bedingtem Schnupfen
eingesetzt.
Wenn Sie sich nach 7 – 10 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren
Arzt.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Fentrinol Nasentropfen beachten?
Fentrinol Nasentropfen dürfen nicht angewendet werden,
– wenn Sie allergisch gegen Amidephrin-Mesylat oder einen der in Abschnitt 6. genannten
sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
– wenn Sie an einer Rückbildung der Schleimhaut im Bereich der vorderen Nasenscheidewand
leiden.
– bei Entzündung und Schwund der Nasenschleimhaut, die mit Trockenheit, Krustenbildung und
Geschwürbildung einhergehen (Rhinitis sicca).
– nach Operationen an der Hirnanhangsdrüse oder nach chirurgischen Eingriffen, die durch die Nase
oder den Mund vorgenommen werden.
– wenn Sie gleichzeitig MAO-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen) einnehmen oder
innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Fentrinol Nasentropfen anwenden.

Bei akutem Auftreten von Herzrhythmusstörungen und Schmerzen im Brustraum, die in die
Umgebung ausstrahlen können, sollten Fentrinol Nasentropfen nicht angewendet werden.
Besondere Vorsicht ist erforderlich,
– wenn Sie an Erkrankungen der Herzkranzgefäße leiden (Arterienverkalkung)
– bei Bluthochdruck
– bei Ausweitung von Gefäßwänden (Aneurysmen)
– bei Diabetes mellitus
– bei einer Schilddrüsenüberfunktion
– wenn Sie an einem Tumor des Nebennierenmarkes (Phäochromozytom) leiden
– bei vergrößerter Prostata
Fentrinol Nasentropfen dürfen nicht länger als 7 – 10 Tage ununterbrochen angewendet werden, da bei
längerem Gebrauch eine Schwellung der Nasenschleimhaut nach Absetzen auftreten kann.
Darüber hinaus kann es bei lang dauerndem Gebrauch zu Verminderung der Wirkung und Schädigung
der Nasenschleimhaut (Rückbildung der Schleimhaut im Bereich der vorderen Nasenscheidewand)
kommen.

Kinder
Bei Kindern unter 3 Jahren sollten Fentrinol Nasentropfen nicht verabreicht werden (Gefahr einer
Wirkung auf den gesamten Organismus).
Die Anwendung des Arzneimittels Fentrinol Nasentropfen kann bei Dopingkontrollen zu positiven
Ergebnissen führen.
Anwendung von Fentrinol Nasentropfen zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,
kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel
einzunehmen/anzuwenden.
Folgende Kombinationen sollten vermieden werden:
– Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (MAO-Hemmer, trizyklische Antidepressiva,
siehe „Fentrinol Nasentropfen dürfen nicht angewendet werden“)
– Lokal angewendete Antibiotika, Medikamente zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika,
cortisonhältige Medikamente)
– Insulin (Medikament gegen Zuckerkrankheit)
– Guanethidin, Reserpin, Propranolol und Methyldopa (Arzneistoffe, die in der Blutdrucktherapie
eingesetzt werden)
– Betäubungsmittel (Anästhetika)
Die gleichzeitige Anwendung von anderen Medikamenten, die über die Nase verabreicht werden, mit
Fentrinol Nasentropfen sollte vermieden werden.
Anwendung von Fentrinol Nasentropfen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Es sind keine Wechselwirkungen bekannt.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,
schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker
um Rat.

Über die Anwendung von Fentrinol Nasentropfen während der Schwangerschaft und während der
Stillzeit wird Ihr Arzt entscheiden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Fentrinol Nasentropfen haben keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die
Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Die möglichen Nebenwirkungen Zittern, Herzrhythmusstörungen, Schmerzen im Brustraum und
Kreislaufstörungen können zu Beeinträchtigungen führen.

Wie sind Fentrinol Nasentropfen anzuwenden?
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau
nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder
Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
Bei Kindern über 3 Jahre und Jugendlichen bis 18 Jahre: 2 – 6-mal täglich 2 – 3 Tropfen in jedes
Nasenloch.
Eine Anwendung bei Kindern unter 3 Jahren wird nicht empfohlen.
Bei Erwachsenen:
4 – 6-mal täglich 3 – 5 Tropfen in jedes Nasenloch.
Fentrinol Nasentropfen sind zur direkten Anwendung auf der Nasenschleimhaut bestimmt.
Bei zurück geneigtem Kopf wird die notwendige Menge in die (durch Schnäuzen) gereinigten
Nasenöffnungen eingeträufelt.

Aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung von Infektionen wird darauf hingewiesen, dass jedes
Fläschchen immer nur von einem Patienten verwendet werden sollte.
Die Anwendungsdauer ist in Abhängigkeit vom Beschwerdebild möglichst kurz zu halten; sie darf bei
ununterbrochener Anwendung einen Zeitraum von 7 – 10 Tagen nicht überschreiten.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung
von Fentrinol Nasentropfen zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge von Fentrinol Nasentropfen angewendet haben, als Sie sollten
Bei missbräuchlicher Langzeitanwendung sowie nach Überdosierung kann es zu Trockenheit der
Schleimhaut, gefolgt von einem erneuten Auftreten einer Schleimhautschwellung nach Absetzen
sowie ferner zu chronischem Schnupfen und Rückbildung der Schleimhaut kommen.
Eine Langzeitanwendung kann ferner zu Verminderung der Wirkung führen.
Bei unbeabsichtigtem Verschlucken der Tropfen, informieren Sie bitte umgehend einen Arzt. Es kann
zum Auftreten der für den Wirkstoff charakteristischen Nebenwirkungen kommen. Vor allem bei
Säuglingen und Kleinkindern können folgende Symptome auftreten: zentrale Dämpfung, Müdigkeit,
Schwindel, Absinken der Körpertemperatur, Koma, Schwitzen, schnelle Herztätigkeit oder
verlangsamter Herzschlag. Nach vorübergehender Erhöhung des Blutdrucks kann es bei hoher
Überdosierung zu Blutdrucksenkung und Schock kommen.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.
Nicht bekannt: Häufigkeiten auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Psychiatrische Erkrankungen:
Nicht bekannt: Angstzustände, Unruhe
Erkrankungen des Nervensystems:
Nicht bekannt: Zittern
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
Nicht bekannt: Schweißausbruch, Blässe, Erhöhung des Blutzuckers, Senkung des Blutkaliums
Herzerkrankungen:
Nicht bekannt: Herzrhythmusstörungen bis zum Kammerflimmern, Bluthochdruck, Auslösung von
Angina Pectoris (Schmerzen im Brustraum, die in die Umgebung ausstrahlen können), Herzklopfen
Säuglinge und Kinder unter 3 Jahren:
Nicht bekannt: Kreislaufstörungen und langsame Atmung

Was Fentrinol Nasentropfen enthalten:
– Der Wirkstoff ist:
Amidephrin-Mesylat.
1 ml (= 25 Tropfen) enthält: 1,0 mg Amidephrin-Mesylat.
– Die sonstigen Bestandteile sind:
N-Cetylpyridiniumchlorid (als Konservierungsmittel)
Natriumdihydrogenphosphat (zur pH-Einstellung)
Natriummonohydrogenphosphat (zur pH-Einstellung)
Sorbit
Gereinigtes Wasser